Deutschland Deine Vorschriften ...

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big-one3
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Deutschland Deine Vorschriften ...

Beitrag von big-one3 »

... - es wird immer besser ...
Bin gestern mit der "Großen" zur GTÜ gefahren um a.) die im Mai fällige HU/AU vornehmen und b.) dabei gleich einen anderen, etwas flacheren SBL eintragen zu lassen. Im zum Lenker gehörenden TÜV-Gutachten war allerdings mein Motorrad, die "graue" SC40 nicht gelistet. Wie auch? - für max. 120 in Europa zugelassene Maschinen dieses Typs (Quelle: www.cb1300.de) ist es logisch das für einen Zubehör-Hersteller der Aufwand und die Kosten für diese geringen Menge wirtschaftlich unrentabel ist. Bis auf wenige, mit offiziell Importen bauartgleiche Verschleissteile wie z.B. Ölfilter, Luffi, etc. gibt es wenig bis nix bei den einschlägigen Zubehör-Multis für den Zweiauspüffer zu kaufen. Rühmliche Ausnahme ist allenfalls ein Auspuff-Hersteller der einige Töpfe für meine "Große" mit EG-ABE anbietet. Nun denn, sollte doch bei so etwas einfachem wie ein moderater Lenkerumbau kein Problem sein - dachte ich ...

Der GTÜ-Prüfer sah sich den Fahrzeugschein, dann das Lenker-Gutachten an und bemerkte, das dürfe er mir leider nicht eintragen da seine Kompetenz hierzu nicht ausreiche. Die SC40 - da nie in "D" offiziell erhältlich, ist seinerzeit per Einzelabnahme zugelassen worden und da im Gutachten die SC40 nicht explizit genannt sei, müsse er mich leider an den Kollegen "um die Ecke" weiterverweisen. Der dürfe das. Allenfalls wenn wir eine ABE-Nr an der 13-er finden, hätten wir vielleicht noch eine Chance. Natürlich haben wir auch nach Abnehmen der Sitzbank und abschrauben der Seitendeckel keinen solchen Aufkleber gefunden, so das ich unverrichteter Dinge wieder vom Hof der GTÜ abfuhr.

Na gut, ... mein "Ärger" hielt sich in Grenzen da mir der freundliche GTÜ-ler nichts für seine Untersuchung berechnet hatte. Fair fand ich. Hab' ihm dann noch in Aussicht gestellt das ich wenn ich es bis 12.00 Uhr noch schaffe, nochmal mit der SC30 bei ihm vorbeischaue um einen Gabelstabi eintragen zu lassen. Hier steht die SC30 im Begleit-Gutachten drin, wurde von '93-96 offiziell von Honda importiert, somit keine "0"-Schlüssel-Nr im FZ-Schein, damit zuordenbar - alles gut. Hat dann auch später geklappt :-)

Zurück zur SC40, also dann - ohne Umweg, direkt "um die Ecke" zum wie ich bis gestern noch dachte, freundlichem, allmächtigen Tempel der Gutachten und Freigaben. Sozusagen der höchsten Stelle des Ganzen ...
Ein Trugschluss wie sich nach gut einer 1 Stunde Wartezeit herausstellte. Der freundliche Prüfer kam, sah sich den FZ-Schein der 1300-er und das Gutachten für den Lenker an. Ich bemerkte dann gleich das mein Motorrad nicht im Lenkergutachten genannt sei. Ja, dann ... müsse er ein Gutachten nach §21 zur Erlangung der Wiedererlangung einer Betriebserlaubnis vornehmen.

Prüfgebühren für HU/AU 58,80 € zzgl. 22,80 € Gutachten für Lenkerumbau - Summa summarum 81,50 €. Soweit so gut - jetzt kommt's - im Anschluss müsse ich dieses von ihm als offiziellem TÜV-Prüfer erstellte Einzelgutachten für meine Honda, zusammen mit dem HU/AU-Prüfbericht, und einer Kopie meines Personalausweises bei der Genehmigungsbehörde in MR einreichen. Dort würde sein Gutachten nochmal überprüft, voraussichtlich dann genehmigt und ich erhalte für die Zahlung einer Prüfgebühr (natürlich im Voraus) in Höhe von 39,80 € die Bescheinigung das alles seine Richtigkeit hat. Damit könne ich dann zur Zulassungstelle nach GI fahren um dort
die Fahrzeugpapiere, natürlich auch wieder gegen die Entrichtung eines finanziellen Obulus, berichtigen zu lassen.
Ich dachte ich höre nicht richtig. HALLO, da wird ein von einem TÜV-Prüfer erstelltes Gutachten ein weiteres Mal von einem TÜV-Prüfer geprüft und wenn der dann zu dem Schluss kommt - alles sei in Ordnung was sein Kollege gemacht hat, erst dann ist man nicht mehr der Gesetzlose. Eine Frechheit aus meiner Sicht das ich als letztes Glied in der Kette die interne Prüfung "TÜV versus TÜV" bezahlen muss. Der TÜV-Ingenieur gab mir dahingehend Recht und meinte auch das man seitens des Gesetzes am
liebsten alle "Sonderfälle" weghaben möchte und mit dem erhöhten Aufwand und natürlich auch der Prüfgebühren der Endverbraucher abgeschreckt werden soll. Was muss der auch so ein Moped fahren was es ja eigentlich gar nicht gibt. Um dem ganzen das I-Tüpfelchen zu verpassen - diesen seit 2009 eingeführten Behörden-Spiessrutenlauf, was anderes fällt mir dazu nicht ein, gibt es im föderalistischen Deutschland ausschließlich in HESSEN! "Tolle Wurst".

Letztlich was wollte ich machen? Zähneknirschend zugestimmt, die HU/AU problemlos absolviert, Gutachten erstellt, Rechnung in Höhe von 81,60 € bezahlt und mit frisch geklebter Plakette und ziemlich Groll im Bauch vom Hof gerollt. Heute füll' ich das Antragsformular aus, reiche es morgen mit den genannten Unterlagen bei der Genehmigungsbehörde ein und warte dann auf das Wohlwollende zweite (doppelte) Genehmigungsverfahren... wie gesagt - hier prüft ein weiterer TÜV-Ingenieur die Zulässigkeit des Gutachtens was sein Vorgänger der ja auch TÜV-Ingenieur ist, erstellt hat.
Weia, auf was für einem Weg sind wir hier in unserer (Bananen)-Republik inzwischen gelandet - ich finde es einfach nur unglaublich. Alles was nicht der gängigen Norm entspricht wird verkompliziert und vor allem mit zusätzlichen, aus meiner Sicht, doppelten Gebühren belegt.

Im Anschluss bin ich dann noch mit der SC30 wieder zur GTÜ gefahren, der Gabelstabi wurde eingetragen und man glaubt es kaum - mit diesem Gutachten kann ich direkt zur Zulassungsstelle um die Fahrzeugpapiere entsprechend berichtigen zu lassen. Da kostet mich die zweite Seite des FZ-Scheins die es wohl jetzt brauchen wird nur ein müdes Lächeln und der gestrige samstägliche Vormittag der dabei komplett drauf ging
hatte wenigstens noch etwas Versöhnliches :-)

In diesem Sinne - allen noch einen schönen Restsonntag. Sofern ich bis Mai 2015 ggf. weiteres per Einzelabnahme einzutragendes Zubehör an die SC40 schraube, werde ich diese jedenfalls ganz sicher NICHT mehr bei einem TÜV in Hessen vorführen. Auch wenn mich das Spritgeld ins benachbarte Bundesland und die Fahrzeit dorthin im Endeffekt mehr kosten als die Bezahlung zweier Gutachten -
man ist ja gezwungen allen möglichen Unsinn mitzumachen - aber die Vorschrift zu einem TÜV im Heimat-Bundesland seines Wohnortes fahren zu müssen gibt es ja glücklicherweise nicht. Noch nicht.

Grüße big-one3

Geschafft - TÜV bis Mai 2015 :roll: ;-)
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GS-Treiber
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Re: Deutschland Deine Vorschriften ...

Beitrag von GS-Treiber »

Hallo Carsten,

Willkommen in meiner Welt 8) .
Das ist nicht nur in "D" so, aber bei uns sehr stark. Deutschland ist doch immer vorreiter, oder :gruebel: .

Aber ich darf ja nicht meckern, ich verdiene ja damit mein Gelt :lol: .

Und einer muss doch meine Schulden abtragen ;) .

Gruß Heiko smiley5
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big-one3
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Re: Deutschland Deine Vorschriften ...

Beitrag von big-one3 »

Hallo Heiko,

Dein posting ist mir nicht ganz eindeutig :?: :gruebel:
Ich fand's gestern trotz der problemlosen Abnahme und "ersten" Gutachtenerstellung nicht ganz so spassig. Ich habe auch nix gegen TÜV-Ingenieure. Deren etwas, sagen wir mal abgehobenes Verhalten, hat sich in den letzten Jahren doch einiges zum Positiven gewandelt. Und schlussendlich können die ja auch nix dafür dass von oben die Anweisung der gegenseitigen Kontrolle kommt. Ich kann mich da immer noch nicht einkriegen. Das muss man sich echt auf der Zunge zergehen lassen - ein TÜV-Ing. erstellt ein Gutachten was von einem zweiten TÜV-Ing. abgesegnet werden muss. Erst dann ist es gültig und berechtigt zur Berichtigung der Fahrzeugpapiere. Man beachte - es geht hier um einen vergleichsweise harmlosen Lenkerumbau :roll:
Sorry, da fehlt mir jedwedes Verständnis. ;nene

Was mich daran ärgert - ich muss diesen Unsinn bezahlen und habe den Zeitaufwand damit. Da soll Kohle mit gemacht und für Fahrzeuge die nur in kleinen Stückzahlen in "D" fahren, das Zulassungprocedere erschwert werden - nichts anderes. Den Sinn des Ganzen, außer den von mir genannten Gründen, kann mir so schnell niemand vermitteln - aber ich lass' mir das gerne mal beim Stammtisch erklären warum das so sein "muss" :roll: ;-)

Grüße Carsten smiley5
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ArminGI
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Re: Deutschland Deine Vorschriften ...

Beitrag von ArminGI »

Tja, warum einfach, wenn`s auch kompliziert geht? :roll:

Grundsätzlich liegt verwaltungsrechtlich die Zuständigkeit für Einzelgenehmigungen gemäß §13 FzTV (Fahrzeugteileverordnung) bei der Zulassungsbehörde: http://www.buzer.de/gesetz/3180/a44784.htm
Das Bundesland Hessen hat im Nov. 2007 eine Zentralisierung dieser Zuständigkeit vorgenommen: Tei 17 §30
Damit sind nur noch 2 Behörden in Hessen, abhängig vom Wohnsitz des Antragstellers, zuständig: Marburg oder Fulda.

So weit - so schlecht - bürgernahe Verwaltung sieht anders aus, oder?

Früher konnte man halt zur regional zuständigen Zulassungsstelle hinfahren, ob sich jetzt die Kosten erhöht haben, weiß ich nicht, da ich damit noch nicht zu tun hatte.

Aber ob nun regional oder zentral, die "Genehmigung" der Zulassungsbehörde, also die Ergänzung der FZG-Papiere, ist nach meinem Verständnis ein reiner Verwaltungsakt, d.h. ich denke nicht, daß ein von einem Sachverständigen erstelltes Gutachten in fachlicher, also technischer Sicht, von der Zulassungsbehörde geprüft werden kann - wie sollten sie auch, ohne das Fzg. vor der Nase zu haben?
In den Zulassungsbehörden sitzen doch Verwaltungsbeamte und keine KFZ-Sachverständigen ...
Herzliche Grüße
ArminGI smiley5

Das Moped ist nicht das Problem, das Problem sitzt oben drauf! ;-a
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Helga
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Re: Deutschland Deine Vorschriften ...

Beitrag von Helga »

...tja, Deutschland, Deine Vorschriften....

Mir ging es vor 2 Jahren mit MV auch nicht besser. Obwohl Originalauspuff, in Deutschland zugelassen, meinte der TÜV-Ingenieur "..zu laut". Dann wollte er auch noch im "toten" Auspuff (die 910 Brutale hat einen Doppelauspuff, wobei einer nur "Show" ist) die Abgasuntersuchung durchführen. Nach langem hin- und her ließ er sich überzeugen, dass erstens der Auspuff zugelassen ist und zweitens welches der "richtige Eingang" für die Abgasuntersuchung ist... :lol:

Dieses Jahr war ich schlauer;da habe ich MV einfach zu einem befreundeten Autohaus mit Motorradhandel gebracht und habe dort den TÜV durchführen lassen. Ohne Probleme!

Viele Grüße smiley5
Helga
Leben ist, was passiert, wenn Du immer noch am planen bist.
Muello

Re: Deutschland Deine Vorschriften ...

Beitrag von Muello »

Die Welt der Willkür und der zum Teil unwissenden Prüfer .... :4
was hier zum Teil auf die armen Bürger losgelassen wird ;aargh

Ich glaube hier hat schon jeder mal seine Erfahrungen gemacht
und sich geärgert.

Aber zum Glück gibt es auch welche die wissen was sie machen,
nur man muß sie auch finden.

Aber konntest Du nicht den Umweg über ein Anbaugutachten gehn?
Dann mußt Du zwar die ABE mitführen, aber das ist doch ein
vergleichweise einfache und kostengünstige Lösung. :k_r:
Zuletzt geändert von Muello am 27.05.13, 19:05, insgesamt 1-mal geändert.
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GS-Treiber
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Re: Deutschland Deine Vorschriften ...

Beitrag von GS-Treiber »

Also Prüfer ist nicht gleich Prüfer.
So wie Abi und Fachabi. Der eine darf und der andere darf dies noch nicht.
Ein Prüfer muss sich auch erst mal prüfen (bilden) lassen. Bevor er/sie die nächste Qualifikation erreicht.
Beispiel am Bau: Statiker und Prüfstatiker
Arzt und Oberarzt, Doc. und Prof. u.s.w.

Ich bin kein KFZ-Prüfer, habe aber jeden Tag mit Normen zu tun DIN EN ISO u.s.w. Wir haben nun mal Normen in D oder besser gesagt bei uns ist alles genormt und so darf halt der ein und der andere eben ohne ensprechenter Qualifikation nicht.
Der Prüfer der das Fahrzeug prüft, kann im Schadensfall mit untergehen und ich möchte nicht meine Unterschrift für etwas hergeben was z.B meine Qualifikation alls Prüfer übersteigt.
Sorry, aber ich kann auch deinen Prüfer verstehen.
Drotzdem haste ein Sch... Aufwand. für ein Kleine Sache.

Hallo Deutschland, alles wird gut 8)

Gruß Heiko smiley5
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big-one3
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Re: Deutschland Deine Vorschriften ...

Beitrag von big-one3 »

@Helga
Dein geschilderter Fall mit dem "Blender"-Auspufftopf" entbehrt ja auch nicht einer gewissen Komik. ;) Gut das es Dir noch gelungen ist zu überzeugen dass da nix zu messen is 'wo nix rauskommt ;top ;-a

@Muello:
Anbau-Gutachten - was ist das nun schon wieder? Für den Lenker gibt es "nur" ein Gutachten in dem speziell meine 13-er nicht aufgeführt ist. Dieses Gutachten hat der TÜV-Ing. als Basis genommen, den Anbau überprüft, für OK befunden und wieder ein Einzel-Gutachten, eben nur speziell für mein Motorrad erstellt. Bis dahin kann ich folgen - nur dass das ich das Ganze dann nach MR schicken muss und dort ein weiterer Prüf-Ing. seinen Segen dazu abgeben muss war mir bis Samstag neu und ich kann es mir immer nur noch so erklären das damit a.) in erster Linie "Kohle gemacht" und b.) der unbescholtene Bürger abgeschreckt werden soll. :roll: ;kosch
Was auch immer genau ein Anbau-Gutachten ist, man hätte mich ja auch darauf hinweisen können. :gruebel:

@Heiko
Nochmal - ich hab' nix gegen TÜV-Ing.'s und ich verstehe auch deren Sichtweise. Ich hab' ja ausdrücklich gesagt das der seinen Job erledigt hat. Das hat er ja auch mit einem für mich befriedigendem Ergebnis gemacht - denn ich hab' ja sein positives Gutachten bekommen. ;top ;top ;top Nur ab dem Moment, wo das ganze zu ner weiteren Stelle muss - damit hadere ich und ich bin bisher auch nicht vom Sinn überzeugt. Ich weiss das ein TÜV-Ing. für Sachen die er einträgt letztlich die Ver-
antwortung übernimmt und "haftet" wenn was passiert. Nur, er hat es ja positiv begutachtet - dafür nochmal ein ausdrückliches "Danke" von mir - warum muss das jetzt nochmal ein anderer absegen? "Meinen" TÜV-Gutachter (Ing.) mache ich gar keinen Vorwurf, überhaupt nicht. Der muss sich an die Vorschrifen halten und das ist auch OK so. ;top
Ich habe nur bei dem beschrieben System ein erhebliches Störgefühl. Für mich ist das die Infragestellung der eigenen Kompetenz - oder "böse" gedacht; da traut der eine dem anderen nicht. Klar, das es so nicht ist - nur dann sind wir eben genau wieder da was ich sage: Kohle auf Kosten des "Bittstellers" und "Abschreckung". Und, warum gibts das nur im schönen Hessenländle?

Das ich noch dazu all den ganzen Plunder an allen beiden Mopeds immer schön brav hab' eintragen lassen sei nur nebenbei bemerkt. Ich fühle mich
jedenfalls um es moderat auszudrücken von der Obrigkeit auf den Arm genommen. Die "hessische" sieht jedenfalls meine SC40 bei einer kommenden Eintragung nicht mehr wieder.
Um es zum Abschluss zu bringen: ich hab' heut die "diversen" Zettel gescannt und mit meinem Bittsteller-Antrag nach MR gemailt. Bezahlt hab ich auch schon und bin jetzt mal gespannt wie lange das dauert bis es Post "vom Amt" gibt. Weia. :roll:

Grüße Carsten (dem immer noch im übertragenen Sinne "das Messer in der Hose aufklappt" wenn er an die "Folgen" des letzten Samstag zurückdenkt) :?

PS:
Freu mich auf den Stammtisch - da können wir das ganze ja nochmal etwas vertiefen so dass ich ggf. vielleicht doch von der Sinnhaftigkeit des Ganzen
überzeugt werde ;) Das erste Bier geht auf mich ;top
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motomania
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Re: Deutschland Deine Vorschriften ...

Beitrag von motomania »

hab nach 3 Sätzen nicht weiter gelesen. Wenn das Gutachten nicht für das Motorrad ist, Pech gehabt, oder einen Lenker gekauft mit Gutachten fürs Bike was du hast. Wer kein Gutachten besitzt und dennoch die Teile (o. Lenker) anbauen möchte, wird zur Kasse gebeten, ist doch klar. Wer sich darüber aufregt........ ;)

Hab in meiner bisherigen Zeit als Mechaniker schon über den einen oder anderen Pürf Ing. geschmunzelt, aber fakt ist das es für jeden Kraftfahrzeugtyp den Experten gibt. Bei den Multiprüfern ist bestimmt der eine oder andere ex LKW/Auto Mechaniker unterwegs, und man muß schon fairerweise sagen das derjenige sone MV wahrscheinlich ein oder zweimal im Leben zu Gesicht bekommen wird. Meistens ist es aber die Desintresse an Zweirrädern des vermeintilchen Prüfers weil die Dichte der abnahmen mit PKWs und LKWs mehr Umsatz bringt.

Mittlerweile sind auch die Berufsausbildungen kompl. getrennt worden, also in Motorrad-Fahrrad-PKW und Lkw, und das macht sinn. Wäre bei den HU prüfungen auch toll wenn da nur Fachleute der einzelnen Fahrzeugtypen ran kämen, aber das ist Wirtschaftlich nicht umsetzbar.

Laßt doch einfach die abnahme bei eurer Motorradwerkstatt eures Vertrauens durchführen, ich bin mir da ganz sicher das es dort nicht zu solchen Prüforgien kommt.

Lg Jörg


Ps: seit froh das wir nicht in Japan leben, das ist Amokbürokratie angesagt
kann halt nicht jeder

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big-one3
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Re: Deutschland Deine Vorschriften ...

Beitrag von big-one3 »

Offenbar hast Du doch weitergelesen motomania ;)

Sei's drum - ich hisse hiermit die ;aufgeb: da ja offenbar außer mir alle dieses Procedere in Ordnung finden. ;kosch Das einzige was ich der Vollständigkeit noch dazu sagen möchte - ich lasse Umbauten und Eintragungen in aller Regel von der Werkstatt meines Vertrauens vornehmen. Dann wenn es mit einer Inspektion zusammenfällt. Das war in dem Fall der 13-er nicht der Fall. In aller Regel positiv und an das Gute im Menschen denkend, sowie der Verpflichtung gehorchend Fahrzeugänderungen direkt eintragen zu lassen habe ich den Fehler gemacht selbständig zum TÜV zu fahren. Weia :roll:

Grüße big-one3 smiley5
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